Schon seit Jahrtausenden wird der Echte Kümmel medizinisch genutzt. Die sichelförmigen Spaltfrüchtchen des Doldenblütlers gehören in der Selbstmedikation zu den wichtigsten Carminativa.
Phytosterine oder Phytosterole sorgen in Pflanzen als cholesterolähnliche Moleküle für die Stabilisierung der Zellmembran. Wirken sie tatsächlich cholesterinsenkend? Und wozu werden sie in der ...
Die Hauhechel wird wegen ihrer langen spitzen Dornen vom Vieh gemieden. Menschen haben ihren Nutzen jedoch schon früh erkannt: Seit Jahrhunderten wird sie wegen ihrer harntreibenden Wirkung genutzt.
Die Wilde Malve (Malva sylvestris) trägt hübsche rosafarbene Blüten mit violetten Längsstreifen und rundliche, gelappte Laubblätter. Beide Pflanzenteile sind reich an Schleimstoffen.
Über Jahrhunderte zählte der Odermennig zu den wichtigsten Arzneipflanzen. Heute spielt die gerbstoffhaltige Krautdroge nur noch eine untergeordnete Rolle.
Der mächtigen Königskerze schrieb man schon immer eine große medizinische Wirkung zu. Die Saponin- und Schleimstoffdroge hat heute noch therapeutische Bedeutung bei Atemwegskatarrhen.
Woher stammt der Handelsname Aspririn®? Ausgerechnet die eher unbekannte Heilpflanze Mädesüß stand hierfür Pate. Denn dieses Rosengewächs weist einen medizinisch sehr relevanten Inhaltsstoff auf.
Das Tausendgüldenkraut galt einst als besonders wertvolle Arzneipflanze – so viel wert wie tausend Gulden. Auch heutzutage ist das Enziangewächs noch eine geschätzte Bitterstoffdroge.
Von der Eigenanwendung des Verletzungsheilmittels sollte man dringend abraten. Sicher und wirksam sind dagegen apothekenpflichtige Fertigpräparate mit Extrakten aus Beinwellwurzel oder -kraut.
Das Blatt des Frauenmantels erinnert an einen Umhang – so kam das Rosengewächs einst zu seinem Namen. Noch heute wird das Kraut als Frauenheilmittel (Volksmedizin) und bei leichten Durchfällen ...
Sidroga kennt man durch ein breites Sortiment an Arzneitees. Inzwischen bietet der Hersteller auch einige Phytotherapeutika an. Neu dazugekommen ist ein Schafgarben-Präparat gegen ...
Die Brennnessel ist eine der bekanntesten Wildpflanzen – allerdings auch eine der unbeliebtesten. Hoch im Kurs steht Urtica dioica dagegen als Heilpflanze. Doch wofür wird das „Unkraut“ verwendet?
Das leuchtend gelb blühende Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist nicht nur ein erfreulicher Anblick. Es trägt auch Licht in die Seele – als anerkanntes pflanzliches Antidepressivum.
Das Maiglöckchen wurde nach seinem Wonnemonat dem Mai benannt. Jahrhundertelang erlebte die symbolträchtige Pflanze einen Boom als Volksheilmittel. Heute wird die herzglykosidhaltige Droge vorwiegend...
Das Wort „Gespann“ bedeutete im Mittelalter so viel wie „Krampf“. Die Pflanze „Herz-Gespann“ drückt also schon mit ihrem Namen aus, für welche Heilzwecke sie gebraucht wurde. Auch heute gehört das ...
Gegen Husten bei Kindern werden häufig Präparate mit Efeublätterextrakt verordnet. Sie kommen aber auch gerne in der Selbstmedikation zum Einsatz. Doch ist Efeu-Extrakt evidenzbasiert wirksam?
Allergiker können sich wenig an diesem Baum erfreuen – zumindest nicht während des Birkenpollenflugs. Ein hübscher Anblick ist die Birke im Frühjahr aber allemal. Auch heilkundlich gebührt den ...
Manches Waldrandgebüsch verströmt im Mai oder Juni einen unangenehm fischigen Geruch. Er rührt von den hübschen, dichtstehenden Blüten des Weißdorns. Diese stellen – in Kombination mit den gelappten ...
Auf Kahlschlägen und an Waldwegen machen bisweilen leuchtend purpurfarbene Blütentrauben in großer Zahl auf sich aufmerksam. Es handelt sich um Bestände des Schmalblättrigen Weidenröschens. Weniger ...
Eine unscheinbare Heilpflanze ist der Besenginster wahrlich nicht. Vor allem zur Blütezeit leuchtet der Strauch in goldgelber Pracht. Der Schmetterlingsblütler enthält herzwirksame Alkaloide. ...
Die goldgelben Blüten der Echten Goldrute kann man noch im Oktober antreffen. Sie sind für Insekten eine späte Nahrungsquelle. Und auch pharmazeutisch hat Goldrute einiges zu bieten.