Normalerweise werden Atropinsulfat-Augentropfen zur Pupillenerweiterung und gewünschter Akkomodationslähmung eingesetzt. In geringer Dosierung können sie aber auch bei Kindern das Fortschreiten einer Kurzsichtigkeit verlangsamen. Da in dieser Konzentration kein Fertigarzneimittel erhältlich ist, müssen Atropinsulfat-Augentropfen 0,01% in der Apotheke hergestellt werden. Wie das funktioniert und was dabei beachtet werden muss, verrät unsere Rezepturexpertin Dr. Annina Bergner.