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Rebound-Kopfschmerz vermeiden: Mutterkraut schützt vor Rebound-Kopfschmerz

Migräne-Attacken, Schmerzmittel, chronische Kopfschmerzen – ein Teufelskreis, der viele PatientInnen betrifft. Denn zu häufig eingenommene Akutmedikamente, eigentlich als kurzfristige Linderung bei Migräneanfällen gedacht, können die Beschwerden letztendlich sogar verstärken. Dieses Phänomen, bekannt als Rebound-Kopfschmerz, macht eine effektive Migräne-Prophylaxe unverzichtbar.

Schmerzmitteltherapie mit Gewöhnungsrisiko

Zur Schmerzreduktion bei akuten Migräneattacken werden in der Selbstmedikation oft analgetische Wirkstoffe, wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen hochdosiert eingesetzt. Als Mittel der Wahl gelten jedoch Triptane, die vorwiegend cerebrale Serotoninrezeptoren aktivieren und so antiphlogistisch, analgetisch sowie vasokonstriktorisch wirken. Sie können sowohl allein als auch in Kombination mit Schmerzmitteln angewendet werden. Wichtig: Beide Wirkstoffklassen dienen nur der Symptombehandlung im Akutfall und weisen keine prophylaktische Wirkung auf. Zudem besteht das Risiko bei regelmäßiger Anwendung einen Gewöhnungseffekt durch abnehmende Serotonin-Rezeptoraktivität auszulösen und dadurch einen medikamenteninduzierten Dauer-Kopfschmerz (Rebound-Effekt) herbeizuführen.1

Mutterkraut – die pflanzliche Prophylaxe

Durch präventive Maßnahmen und eine Reduktion der Anfallshäufigkeit kann der Einsatz von Schmerz- bzw. Migränemitteln stark reduziert werden. Mit Mutterkraut steht nun erstmals ein pflanzliches Arzneimittel zur wirksamen Vorbeugung von migräneartigen Kopfschmerzen zur Verfügung. Dessen Hauptwirkstoff Parthenolid hemmt die Freisetzung des proinflammatorischen Neuropeptids „Calcitonin Gene-Related Peptide“ (CGRP) im Gehirn und wirkt damit vasokonstriktorisch. Zudem desensibilisiert es Membrankanäle, wodurch die Reizschwelle von Migränetriggern erhöht wird. Dies führt zu einer effektiven Reduktion der Anfallshäufigkeit.2–4

Eine placebokontrollierte klinische Studie zeigte, dass die regelmäßige Anwendung von Mutterkraut über einen Zeitraum von 6 Monaten die Häufigkeit der Migräneattacken um 67% reduzierte. 5,6

Fazit

Bei häufig auftretenden Migräneattacken kann es zu einem Übergebrauch an Schmerzmitteln und Triptanen kommen. Um das Risiko medikamenteninduzierter Kopfschmerzen zu senken, ist eine prophylaktische Maßnahme unerlässlich. Mutterkraut kann den Teufelskreis durchbrechen, indem es die Anfallshäufigkeit nachweislich verringert und den Bedarf an Akutmedikationen reduziert. Für eine erfolgreiche Wirkung ist eine langfristige Einnahme von Mutterkraut über mindestens drei Monate entscheidend.

Unser Tipp: Jetzt gibt es mit Dr. Böhm® Mutterkraut Apomedica 200 mg Filmtabletten das erste pflanzliche Arzneimittel zur Prophylaxe von Migränekopfschmerz am Markt.

  • Zur langfristigen Vorbeugung von migräneartigen Kopfschmerzen
  • Rein pflanzlich, keine Gewöhnungseffekte
  • Ideal auch für Triptan-Verwender, um die Häufigkeit der Akutmedikation zu reduzieren

Pflichttext:
Mutterkraut Apomedica 200 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Mutterkraut-Pulver. Zusammensetzung: 1 Filmtablette enthält: 200 mg Mutterkraut (Tanacetum parthenium) - Pulver. Sonstige Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Hydroxypropylcellulose (Ph. Eur.), Magnesiumstearat [pflanzl.], Hypromellose, Stearinsäure [pflanzl.], Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172). Anwendungsgebiete: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Vorbeugung von migräneartigen Kopfschmerzen, nachdem durch einen Arzt schwerwiegende Grunderkrankungen ausgeschlossen wurden. Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist. Zur Anwendung bei Erwachsenen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Mutterkraut oder andere Mitglieder der Familie der Korbblütler (Asteraceae bzw. Compositae) oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Anwendung in der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten. Nebenwirkungen: nicht bekannte Häufigkeit: gastrointestinale Beschwerden.

Apomedica Pharmazeutische Produkte GmbH, Roseggerkai 3, A-8010 Graz. Stand der Information: 07/2024

QUELLENANGABEN

1. Diener H.-C., Förderreuther S, Kropp P. et al., ed. Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne: Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie [S1-Leitlinie], 2022.

2. Materazzi S et al. Parthenolide inhibits nociception and neurogenic vasodilatation in the trigeminovascular system by targeting the TRPA1 channel. Pain 2013; 154 (12): 2750–8.

3. Pfaffenrath V et al. The efficacy and safety of Tanacetum parthenium (feverfew) in migraine prophylaxis--a double-blind, multicentre, randomized placebo-controlled dose-response study. Cephalalgia 2002; 22 (7): 523–32.

4. Pareek A et al. Feverfew (Tanacetum parthenium L.): A systematic review. Pharmacogn Rev 2011; 5 (9): 103–10.

5. Johnson ES et al. Efficacy of feverfew as prophylactic treatment of migraine. Br Med J (Clin Res Ed) 1985; 291 (6495): 569–73.

6. Murphy JJ et al. Randomised double-blind placebo-controlled trial of feverfew in migraine prevention. Lancet 1988; 2 (8604): 189–92.

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